LKW-Unfall/Brand BAB A3

By 12. Dezember 2020Allgemein

Datum: 12. Dezember 2020 
Alarmzeit: 15:17 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, Sirene 
Dauer: 5 Stunden 13 Minuten 
Art: Brand  > LKW  
Einsatzort: BAB A3 
Fahrzeuge: Gerätewagen Dekontamination-Personal (GW Dekon-P) 67/1 , Kommandowagen (KdoW) 10/1 , Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12) 40/1 , Verkehrssicherungsanhänger (VSA)  
Weitere Kräfte: FF Eisingen , FF Greußenheim , FF Helmstadt , FF Hettstadt , FF Höchberg , FF Kist , FF Uettingen , FF Waldbrunn , FF Waldbüttelbrunn , Land 1 , Land 5 , Land 5/3 , THW  


Einsatzbericht:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/explosionen-auf-a3-lkw-mit-spraydosen-faengt-feuer-ein-toter,SIyQ3Vn

http://teamdiem-unterfrankenaktuell.blogspot.com/2020/12/lkw-brand-nach-unfall-auf-der-a3-pkw.html

Am Samstag, den 12.12.2020 wurden wir ca. eine Stunde nach dem Probealarm um 15:17 Uhr zu einem Unfall auf die A3 zwischen der Anschlussstelle Helmstadt und dem Dreieck Würzburg-West in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem Einsatz gerufen. Schon bei der Anfahrt konnte man die große dunkle Rauchsäule über der Unfallstelle erkennen. Dort angekommen stellte sich heraus, dass sich auf dem verunfallten LKW explodierende PU-Schaum Dosen befanden. Die Autobahn war in beiden Fahrtrichtungen während des kompletten Einsatzes gesperrt.

Unser 40/1 stellte vier Atemschutzgeräteträger zur Bereitstellung und war dann für die Wasserversorgung im Pendelverkehr zuständig. Hierfür fuhr das LF mit drei anderen wasserführenden Fahrzeugen über die Behelfsausfahrt nach Waldbrunn und wieder zurück. Unser 67/1 sicherte am Anfang die Unfallstelle mit dem VSA ab. Damit sich die verschmutzen Einsatzkräfte umziehen konnten, wurde später das Zelt aus unserem Dekon aufgebaut. Weitere Einsatzkräfte aus dem 10/1 unterstützen vor Ort. Insgesamt war also die Feuerwehr Neubrunn mit 20 Personen auf drei Fahrzeugen am Einsatz beteiligt.

Zur Unterstützung wurde das Technisches Hilfswerk (THW) mit einem Radlader und einem Lichtmast nachalarmiert. Das Bayerisches Rotes Kreuz stellte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Snacks und warmen Getränken sicher. Außerdem wurde aus Klingholz der AB Wasser/Schaum und das Versorgungsfahrzeug für die Atemschutzgeräte alarmiert.

Ebenso war die Polizei Unterfranken, das Bayerisches Rotes Kreuz, Christoph 18, die Autobahnmeisterei und das Abschleppunternehmen vor Ort.

Insgesamt waren ca. 150 freiwillige Feuerwehrleute aus 11 Gemeinden vor Ort. Hierzu gehören die Freiwillige Feuerwehr HettstadtFeuerwehr Helmstadt, Feuerwehr Uettingen, Freiwillige Feuerwehr Oberaltertheim, Freiwillige Feuerwehr WaldbüttelbrunnFreiwillige Feuerwehr GreußenheimFeuerwehr Kist, Feuerwehr Höchberg, Feuerwehr Eisingen und die Feuerwehr Waldbrunn.
Vielen Dank an alle für die gute Zusammenarbeit.

 

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